Kommentar
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Kunst trifft Wirtschaft?


Alle sollen mitmachen und alle können mitmachen. Jeder, dem ein lebenswertes Eberswalde wichtig ist, für sich, für die Zukunft seiner Kinder, für ein gutes Gefühl wenn der Besuch aus der Ferne nach Eberswalde kommt ist angesprochen mit dem neuesten Projekt, das der Wirtschafts-Interessen-Ring e.V. in dieser Woche der breiten Öffentlichkeit präsentiert hat. Die IHK Ostbrandenburg konnte schon überzeugt werden. Sie überreichte dem WIR 10.000 Euro zur Umsetzung seines Projektes „Kunst trifft Wirtschaft – Lebensraum Eisenbahnstraße“. Der WIR hatte sich am Wettbewerb CityOffensive 2010 beteiligt und den ersten Preis erzielt.
Diese 10.000 Euro sind sozusagen das Startkapital für eine Langzeitaktion, die letztlich der guten, alten Eisenbahnstraße ihren Status als Flaniermeile, als Eingangsallee zur Innenstadt wieder geben soll.
Das Mittel zum Zweck ist die Kunst. Sie verbindet, macht neugierig, sorgt unter Umständen auch für Kontroversen. So soll es sein, auch das ist ein Zeichen von lebendig sein.
Erste Mitstreiter sind überzeugt. Neben dem Kunstverein Die Mühle e.V. ist auch die Stadt Eberswalde von der Idee des WIR überzeugt.
Die Kunstgarde hat sofort zugesagt, Ideen zu sammeln – sowohl aus den eigenen Reihen als auch besonders aus anderen Reihen – die letztlich der Eisenbahnstraße ein eigenes Gesicht geben sollen.
Selbstverständlich spielt Kunst eine Rolle. ERSTE Anzeichen; dass sich was tut sehen aufmerksame Beobachter im ehemaligen Mode-Eck. Gedichte, Satzfragmente, Gedanken sind hier im Schaufenster ausgestellt. Aber das ist erst der Anfang. Stück für Stück soll die Kunst Einzug halten. Einen ersten Höhepunkt, einen Tag an dem alles bisher Geschaffene zu sehen und erleben sein wird, ist der 28. August 2010.
Seien Sie gespannt, bringen Sie sich ein – das Medienhaus ist dabei. Lesen Sie mehr auf den Seiten 4 bis 6.

Esther Schleidweiler

Quelle: Eberswalder Blitz