Heute schon gejammert?
Ganz Deutschland jammert. Jammert über die nicht geräumten Gehwege und Straßen, über den Winter im Allgemeinen. Grund zum Jammern aber haben wohl die Bewohner von Haiti.
Haben wir vergessen, was dort geschehen ist? Haben wir vergessen, welche Not die Menschen dort leiden?
Vergessen vielleicht nicht, aber unsere eigenen kleinen, großen Probleme beschäftigen uns deutlich mehr. Wir haben ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu essen und zu trinken, Kleidung und alles, was wir sonst noch brauchen.
Die Menschen in Haiti müssen täglich kämpfen, kämpfen ums Überleben. Sicher, die Hilfe ist angelaufen und erreicht jetzt auch die Gebiete in Haiti, die scheinbar vergessen waren.
Zelte, Notunterkünfte mit Campingtoiletten prägen das Bild in den Straßen von Haiti. Aber wir jammern wegen nicht geräumter Wege und Straßen.
Auch nach einem Monat haben die Menschen Angst, Angst vor erneuten Beben. Von Normalität kann hier niemand sprechen.
Viele haben gespendet, gespendet für die notleidenden Menschen in Haiti. Wollen Sie gar nicht wissen, wofür Ihre Spenden eingesetzt werden, ob Sie überhaupt angekommen sind? Das heißt, Sie müssen sich in Erinnerung rufen, dass am 13. Januar 2010 ein großes Erdbeben Haiti erschütterte!
Die Menschen in Haiti brauchen nach wie vor Hilfe!
Jana Häusler
Quelle: Eberswalder Blitz