Angeschissen

Überall sind sie jetzt wieder sichtbar. Auf Gehwegen, in Parks, sogar auf Spielplätzen. Die Rede ist von den Tretminen, die unsere vierbeinigen Freunde hinterlassen. Die Stadt Bernau hat sich bemüht, Hundetoiletten aufzustellen, um genau so eine Sauerei, wie man sie nun wieder sieht, zu verhindern. Selbst wenn keine Hundetoiletten in der Nähe sind, kann man die Hinterlassenschaft seines Hundes mit einer Tüte aufnehmen und entsorgen. Ja, es gibt sie auch schon, die Hundebesitzer, die dazu in der Lage sind, doch sie befinden sich leider in der Minderheit. Stellen Sie sich mal vor, jeder würde seinen Müll an Ort und Stelle liegen lassen. Es würde uns doch stinken, genau wie vielen Bürgern die Hundescheiße stinkt. Hat man sie nämlich erst einmal am Schuh, wird es richtig ungemütlich. Allein ein Gang durch den Bernauer Stadtpark bringt es ans Licht, die dort aufgestellte Hundetoilette hat noch nicht viele Freunde gefunden, denn man kann sich vor Tretminen kaum retten. Würde man jeden Haufen mit einem Fähnchen kennzeichnen, würde es ein buntes Treiben geben.
Ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme erleichtert uns allen ein gutes miteinander, oder?
Jana Häusler
Quelle: Eberswalder Blitz