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Internetbetrug kein Kavaliersdelikt


Das Internet ist aus unserem heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Mit Hilfe des www verschicken wir elektronische Briefe, schauen Filme oder kaufen ein. Mit einem Klick ist man auch schon mittendrin in der virtuellen Einkaufswelt. Und die nutzen viele.
Ob Schuhe, Musik, Möbel oder Ersatzteile – es gibt nichts, was das Internet nicht bietet. Die Vielfalt ist verlockend, hat aber auch seine Tücken. Immer häufiger werden der Polizei Betrugsfälle gemeldet. Bestellte Waren werden nicht geliefert oder zu hohe Beträge werden vom Konto abgebucht.
Betrug ist Betrug. Auch wenn die Täter virtuell agieren. Die Polizei rät in solchen Fällen, so schnell wie möglich Anzeige zu erstatten. Denn die Chancen, den Täter zu schnappen, stehen gut.
„Wir haben hier eigentlich eine recht hohe und gute Aufklärungsquote aufzuweisen, weil die Täter einfach Spuren hinterlassen, die sie nicht allzu schnell verwischen können und somit haben unsere Ermittler dann auch immer ganz gute Chancen ihnen auf die Spur zu kommen und sie auch bekannt zu machen“, so Martina Schaub, Pressesprecherin Polizei Barnim.
Wie können Sie sich Internetnutzer schützen und worauf sollten Sie achten, wenn Sie durchs www surfen? Der Rat der Polizei lautet: Überprüfen Sie die Seriösität des Anbieters.
„Das kann man machen, indem man sich auf den Onlinemarktplätzen die Bewertung anschaut. Dann reden wir auch immer gern von der so genannten Anbietertransparenz. Darunter ist zu verstehen, wie stellt sich der Anbieter selbst dar, kann man sofort erkennen, wo ist seine Firma ansässig, kann ich ihn erreichen, kann ich recherchieren, dass es ihn wirklich dort gibt? Das sind Dinge die ganz hilfreich sind. Sind schon Gütesiegel vergeben worden? All diese Dinge kann man sich da zur Hilfe nehmen“, so Schaub weiter. Es gibt sieben goldene Regeln, die Sie beim online-Einkauf beachten sollten.
Einer der wichtigsten Hinweise ist wohl die Regel „Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden“ oder die Regel „Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung. Weitere Regeln finden Sie unter www.polizei-
beratung.de.

Quelle: Eberswalder Blitz