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Weniger Tote und Verletzte bei Verkehrsunfällen


Der Schutzbereich Barnim legte in der vergangenen Woche seine Verkehrsunfallstatistik vor. Darin wird deutlich, dass im Langzeitvergleich zu erkennen ist, es sich mit dem Jahr 2009 um den niedrigsten Stand bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden und verletzten Personen seit Bildung des Schutzbereiches 2002 handelt. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden sank um neun Prozent. Bei rund 90 Prozent der registrierten Unfälle handelte es sich um Blechschäden. Im Wachbereich Bernau wurde ein leichter Anstieg der Gesamtunfälle festgestellt. Der Anteil der Verkehrsunfälle liegt hier bei 58 Prozent. Eine sehr erfreuliche Entwicklung zeigt bei der Zahl der Verkehrsunfalltoten im Barnim. So wurden 2009 zehn Menschen bei Verkehrsunfällen getötet. Das sind 14 Verkehrstote weniger als 2008. „Ich bin froh, dass sich die Entwicklung des letzten Jahres, welches ich hinsichtlich der Verkehrstoten als ein schwarzes Jahr bezeichnen möchte, so nicht fortgesetzt hat. Auch wenn unsere Verkehrsüberwachungs- und Präventionsmaßnahmen vielleicht nur einen kleinen Beitrag zur Zurückdrängung derartig schwerer Unfälle leisten und auch andere Umstände bis hin zum Zufall hinsichtlich der Unfallfolgen eine große Rolle spielen, werden wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, da wir in der Verantwortung gegenüber unseren Bürgern stehen. Gerade solche Verkehrsunfälle, wie der im November 2009 im Oberbarnim auf der B 198, bestärken uns in dieser Pflicht. Hier starben ein 33-jähriger Fahrzeugführer und sein zweijähriger Sohn bei einem riskanten Überholmanöver mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf winterglatter Straße“, so Hans-Jürgen Willuda, Schutzbereichsleiter. Eine der Hauptursachen war überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. So stieg der Anteil der Geschwindigkeitsunfälle im Wachbereich Bernau von 69,4 Prozent. Dem gegenüber kann ein Rückgang der alkoholbedingten Unfälle verzeichnet werden. Diese positive Entwicklung wird auf die kontinuierlichen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen der Polizei zurückgeführt. Ungebrochen bleibt der Trend, dass sich Unfälle, die von Senioren (über 60) verursacht werden, zunehmen.

Quelle: Eberswalder Blitz